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Eine neue Wiese für die Fürther Bogenschützen

Verein musste Wohnbebauung weichen — Umzug ist finanzieller Kraftakt — Erfolgreiche Behindertensportler - 28.09.2012

FÜRTH  - Weil das ehemalige ASV-West-Areal am Rande des Fürther Stadtwaldes bebaut werden soll, mussten sich die Bogenschützen Fürth e.V. (BSF) nach einem neuen Vereinsgelände umschauen. Fündig wurden sie nur wenige hundert Meter weiter: Eine Wiese am Oberfürberger Ortsrand dient seit diesem Sommer als neuer Trainingsplatz.

Zielschießen am Oberfürberger Ortsrand: Die Bogenschützen haben ihr neues Gelände schon so weit hergerichtet, dass sie wieder trainieren können.
Zielschießen am Oberfürberger Ortsrand: Die Bogenschützen haben ihr neues Gelände schon so weit hergerichtet, dass sie wieder trainieren können.
Foto: Söllner
Zielschießen am Oberfürberger Ortsrand: Die Bogenschützen haben ihr neues Gelände schon so weit hergerichtet, dass sie wieder trainieren können.
Zielschießen am Oberfürberger Ortsrand: Die Bogenschützen haben ihr neues Gelände schon so weit hergerichtet, dass sie wieder trainieren können.
Foto: Söllner

„Das schwebte schon länger über uns.“ Für Christine Cainelli, erste Vorsitzende der Fürther Bogenschützen, kam der Umzug nicht unerwartet. Bereits 2005 läutete die Stadt Fürth mit der Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes das Ende des ehemaligen ASV-West-Sportfeldes ein.

Genug Zeit für die BSF-Verantwortlichen, sich auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz zu begeben. Unterstützung bekamen sie dabei aus dem Fürther Rathaus, sogar die ehemaligen Monteith Barracks, heute besser bekannt als Golfpark, waren zwischenzeitlich im Gespräch. Das Rennen machte jedoch eine Wiese am Oberfürberger Ortsrand. Eingebettet zwischen Heilstättenstraße und dem Main-Donau-Kanal, überzeugte laut Cainelli vor allem die weiterhin gute Erreichbarkeit für Schützen aus dem Landkreis.


Im Juli fiel der Startschuss für den Umzug: Dreizehn Jahre nach der Gründung durch den inzwischen verstorbenen Alfred Jöckel mussten die Bogenschützen ihren angestammten Platz am Fürther Stadtwald räumen. Von Zielscheibe bis Vereinsheim war das gesamte Bogensportinventar betroffen.

Cainelli spricht deshalb nicht ohne Grund von einem „Neuaufbau“, der aller Voraussicht nach eine niedrige fünfstellige Summe verschlingen wird. Kosten, die für den gut 150 Mitglieder zählenden Verein kein Pappenstiel sind. Zudem wurden die Bogensportler jüngst Opfer mehrerer Diebstähle, die Übeltäter entwendeten eine Lautsprecheranlage, Zielscheiben und über 200 Pfeile. In dieser „Ausnahmesituation“ sei man daher für „jegliche Unterstützung“ dankbar, betont die Bogenschützen-Vorsitzende.

Während auf dem neuen Bogenplatz schon fleißig trainiert wird, dauern die Arbeiten weiter an. Es gibt noch einiges zu tun, bis im nächsten Frühjahr die geplante Einweihungsfeier samt Schnupperschießen stattfinden kann. Dann wollen die Bogenschützen wieder an ihre Vergangenheit als Ausrichter zahlreicher Turniere anknüpfen. Unter anderem fanden bereits die deutschen Meisterschaften der Behinderten auf heimischem Terrain statt.

Überhaupt ist der Behindertensport in Fürth sehr erfolgreich: Allein in diesem Jahr holte Detlef Haaß je zwei Deutsche und Bayerische Meistertitel nach Hause – trotz der andauernden Einschränkungen im Trainingsbetrieb. Kein Wunder also, dass die neue Bogenarena behindertengerecht ausgebaut wird.

Kontakte nach Korea

Auch auf lokaler Ebene sind die Bogenschützen ein äußerst umtriebiger Verein, die Einführung der Stadtmeisterschaften sowie eine ausgedehnte Kooperation mit der Soldnerschule gehen auf ihre Initiative zurück. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal dürften zudem die BSF-Kontakte nach Südkorea sein: Bereits zweimal waren Bogenfreunde aus Seoul in der Kleeblattstadt zu Gast, um das traditionelle koreanische Bogenschießen zu zeigen.

Wer jetzt Lust bekommen hat, einmal selbst Pfeil und Bogen anzulegen, ist jederzeit im Training der Bogenschützen willkommen. Ganzjährig wird mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr auf dem neuen Außengelände geübt, zusätzlich findet ab Anfang Oktober jeden Sonntag von 13.30 bis 18 Uhr ein Hallentraining

in der Adalbert-Stifter-Grundschule statt. 

VON MAX SÖLLNER


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